„Da stehen nur noch mächtige Mauerstücke zwischen
dem Gebüsch und Steingeröll. Der Keller, der
Brunnen, der Marstall, der Rittersaal und die Küche
sind kaum noch erkenntlich. Die Ruine ist einsam
und verödet“. Zitat aus dem Buch „Die Pfalz und die
Pfälzer“ von August Becker. (1857) |
 |
| Montag, den 28. März 1881 |
Gründung des Landeckvereins durch engagierte Bürger
und einigen Verantwortlichen der Kreisirrenanstalt
(heutige Pfalzklinik) mit dem Ziel die Burgruine zu
erhalten, zugänglich zu machen, durch Anlagen zu verschönern
und den Besuchern den Genuss des Aufenthaltes zu erhöhen.
Zum 1.Vorsitzenden wurde der Verwalter der Klinik
gewählt. |
| |
| Mai 1881 |
Beginn der Aufräum- und Säuberungsmaßnahmen,
Befreiung des Burghofs von Schutt und Gestrüpp.
Bau der Burgschänke unter Verwendung in der Burg
aufgefundener Bauspolien. |
| |
| August 1881 |
Das 1. Landeckfest konnte gefeiert werden, nachdem
die Bürger in 75 Tagschichten die Burg entsprechend
vorbereitet hatten. Somit ist dieses Fest das älteste
Burgfest der Pfalz.
Im Verlauf der nächsten Jahre wurde die Burg aus Vereinsmitteln und durch Spenden ermöglicht, unter großem
Einsatz der Mitglieder weiter gesäubert und Mauerteile
gesichert und saniert: Anlage einer Zugangsrampe an der
westlichen Ringmauer, Bau der Zugangstreppe zum Turm,
Bau der hölzernen Zwischendecke, Bau der oberen
Turmdecke als begehbare „ Preußische Kappe“. |
| |
| 1900-1914 |
Bau des zusätzlichen Verkaufsraums an der Nordwand des ehemals dreigeschossigen Palas.
Der alte Burgkeller im östlichen Palas wurde wieder
aus gegraben und als Lagerkeller für die Burgschänke
eingerichtet. |
| |
| 26. März 1949 |
| Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit nach dem Krieg |
 |
| 1965-1967 |
| Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Burgruine mit einem hohen finanziellen Aufwand durch die
Staatl. Schlösserverwaltung, des Kuratoriums und der
Kommunen. Teilweise Erneuerung der inneren östlichen
Umfassungsmauer, Errichtung der Zisterne (Ein
Burgbrunnen wurde noch nicht gefunden). Aufbau der
Zugangsbrücke, Neugestaltung des Innern des
Bergfriedes - Einrichtung eines kleinen Museums, Bau
der Toilettenanlage, Einrichtung der Küche im ehemaligen
Turmverlies, Ausbau des Zufahrtswegs zur Burg. |
< |
| 1985 |
| Sanierung der äußeren Ringmauer. |
| |
| 1997 |
| Neubau der Zugangsbrücke. |
| |
| 2004 |
| Einbau einer neuen Burgbeleuchtung durch die
staatl. Schlösser-verwaltung. |
| |
| 2006 |
Zum 1. Mal wird ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
als weiterer kultureller Beitrag mit großem Erfolg abgehalten. |
| |
| 2007-2008 |
| Neugestaltung des Burgmuseums aus Vereinsmitteln. |
| |
| So sieht sich der Verein nach wie vor den Zielen der
Gründerväter verpflichtet, um die Burgruine aus der
Stauferzeit unter Wahrung der historischen Substanz
für die Nachwelt zu erhalten. |